Grand Tower Frankfurt, 41. Etage Eckwohnung
Wohnung 41.08 ist eine 94,8 m² Eckwohnung in der 41. Etage des Grand Tower Frankfurt, dem höchsten Standardgeschoss unterhalb der Penthouse-Ebene. Der Süd-Eckbalkon läuft entlang der Wohn- und Schlafwand. Ich wohne seit 2023 hier. Diese Seite enthält alles, was ich als nächster Käufer wissen wollte.
Die Kurzfassung, für alle, die die Adresse in die Suche tippen
Grand Tower ist der 180 Meter hohe Wohnturm an der Europa-Allee im Frankfurter Europaviertel. Die 41. Etage ist das höchste Standardgeschoss unterhalb der Penthouse-Ebene. Wohnung 41.08 ist die Süd-Ecke dieser Etage: umlaufender Balkon, raumhohe Verglasung auf zwei Seiten, Blick vom Main bis zum Taunus. Einzug Anfang 2023, Verkauf off-market in 2026.
Dies ist keine Vermarktung, sondern die Notizen, die ich als nächster Käufer haben wollte.
Was die 41. Etage bietet, was die 10. oder 25. nicht bieten
Drei Dinge ändern sich mit der Höhe im Grand Tower, und sie verstärken sich:
| Aspekt | 10. Etage | 25. Etage | 41. Etage |
|---|---|---|---|
| Ausblick | Nachbarblöcke auf Augenhöhe | Über das Dach des Europagartens | Main, Messe, Taunus-Kamm |
| Direkte Sonne | Winter überwiegend beschattet | Vormittag bis Abendstunden | Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang |
| Straßengeräusch | Bei offenem Fenster hörbar | Schwach, Verkehrsrhythmus | Still, nur Wind |
| Wetter | Innenraum-neutral | Wind-spürbar | Das Wetter wird zum Raum |
| Liftzeit zur Lobby | ~35 Sekunden | ~50 Sekunden | ~65 Sekunden |
| Luftqualität | Straßennah, NO₂ schwankend | Merklich besser | Konstant messbar besser |
| Umgebungsgeräusch dB | 38–45 dB | 30–36 dB | 24–28 dB |
Die letzten drei Zeilen sind die, über die kaum jemand spricht. Auf der 41. sieht man nicht nur mehr Wetter, man ist darin. Regen ist oben, bevor er unten hörbar wird. Nebel ist ein tägliches Morgenerlebnis im Herbst. Man lernt die Windrichtung am Klang gegen den Betonbalkon. Der Luftqualitätsunterschied ist keine Vermutung; ich habe sechs Monate lang einen Dyson-Luftreiniger mit live-PM2.5-Messung auf der 41. laufen lassen und zwei Wochen in einer Erdgeschosswohnung in Sachsenhausen, die ich besuchte; der durchschnittliche Partikelanteil war auf der 41. konstant 40 bis 55 Prozent niedriger, mit größeren Abständen an ruhigen Wintertagen mit bodennaher Inversionslage.
Die fünfundsechzig Sekunden Liftzeit sind der einzige operative Nachteil. An normalen Tagen merkt man sie nicht. An einem Tag, an dem man in der Lobby bemerkt, dass die Schlüssel noch auf der Küchenablage liegen, spürt man jede einzelne.
Ein typischer Dienstag
Ich schreibe am Esstisch, der nach Süden zur Wohnraumverglasung zeigt. Sonnenaufgang in der ersten Aprilwoche hinter den Banktürmen der Innenstadt; um 07:10 ist die Küche von Osten her über die Reflexion von FOUR Frankfurt beleuchtet. Der Main ein fahlgraues Band. Ein Langstreckenflug aus Frankfurt in Richtung Westen um 07:45 läuft auf etwa 11.000 Meter durch den Blick, klein genug, dass man ihn nur sieht, wenn man aufschaut.
Der Concierge klingelt um 09:20 mit einem Paket — jedes Paket, jeden Tag, wird am Empfang registriert und je nach Präferenz des Eigentümers entweder zum Abholen bereitgehalten oder per Lift zur Etage gebracht. Meine Präferenz ist Abholung; ich gehe einmal am Tag nach unten, was an ruhigen Schreibtagen der einzige Anlass ist, den Lift zu benutzen.
Mittagessen typischerweise im Skyline Plaza, vier Minuten überdachter Weg durch den Sockel. Nachmittagslicht wandert zum Süd-West-Balkon, und um 17:30 ist der Main golden und der Messeturm leuchtet. Abende mit offenem Fenster: man hört nichts außer Wind. Abende mit geschlossenem Fenster: man hört wirklich nichts.
Grundriss
Drei Zimmer, 94,8 m² innen, Kaminiarz-Typ 3C2 Eck.
- Wohnen und Essen laufen entlang der Südwand, raumhohe Verglasung auf zwei Seiten, Übergang in den Eckbalkon.
- Hauptschlafzimmer in der Süd-West-Ecke, gleicher Balkonzugang.
- Zweites Zimmer nach Westen. Eine Innenwand ist rückbaubar vorbereitet; geöffnet ergibt sich ein zusätzliches Raumvolumen von etwa 11 m² zum Wohnbereich als ein südorientierter Raum.
- Küche in Naturstein, Originalausstattung, seit Übergabe unverändert.
- Eichen-Parkett durchgehend. Raumhöhe über dem Frankfurter Standard.
- Zwei Badezimmer, beide mit Tageslicht. Stauraum verteilt, keine einzelne Schrankwand.
Die folgende redigierte Skizze zeigt die Wandanordnung, ohne die Detailinformationen zu veröffentlichen, die ein Makler gern hätte. Der vollständig bemaßte Plan liegt dem Dossier bei, das wir nach qualifizierter Anfrage senden.

Wohnung 41.08 · 3C2 Eckwohnung · redigierte Skizze
Licht durch das Jahr
Weil der Balkon aus Beton statt Glasbrüstung besteht, schützt sein Schatten im Hochsommer den Innenraum vor der stärksten Hitze. Im Winter reicht die flache Südsonne bis zur Rückwand des Wohnraums. An klaren Wintertagen heizt sich die Wohnung passiv auf. Die Verglasung ist dreifach, U-Wert nach Bauträgerspezifikation, mit manuellen Blenden.
Ein südorientiertes Hochgeschoss in einer Stadt mittlerer Breiten ist nicht dasselbe wie eine südorientierte Wohnung in Sizilien. Das Erlebnis ist jahreszeitlich. Herbst und Winter liefern flaches, warmes, streifendes Licht, das den Raum von etwa Oktober bis März rahmt. Sommer liefert den Main als leuchtende Linie bei Sonnenuntergang, aber auch einen Balkon, der ab 14 Uhr heiß wird. Deshalb nutzen wir ihn fast ausschließlich zum Frühstück und nach 18 Uhr.
Monat für Monat, so genau wie ich es beschreiben kann:
- Januar und Februar. Sonnenaufgang gegen 08:15. Die Sonne streicht über die Südseite der Wohnung in flachem Winkel, mittags typisch 18 bis 22 Grad über dem Horizont. An klaren Tagen ist das Wohnzimmer hell genug zum Lesen ohne Lampen bis etwa 15:30; an bewölkten Tagen ist das Grau gleichmäßig und tatsächlich sehr schön. Sonnenuntergang hinter dem Taunus gegen 17:00.
- März und April. Der Wechsel ist dramatisch. Sonnenaufgang steigt bis Mitte April auf 06:30, und der Süd-West-Balkon bekommt erstmals brauchbare Abendsonne. Zugvögel ziehen am Mainufer in Augenhöhe vorbei, von der Küche aus zu beobachten.
- Mai bis Juli. Lange Tage, Sonnenaufgang vor 05:30. Der Betonunterzug des Balkons schattet den Innenraum vor der stärksten Hitze; die Innentemperatur überschreitet selten 24 °C ohne Klimaanlage. Abende auf dem West-Teil des Balkons mit leicht geöffneter Verglasung sind die besten Stunden des Jahres.
- August und frühes September. Hitze baut sich nachmittags auf, am deutlichsten zwischen 14:00 und 17:00. Die Sonnenschutzbeschichtung der Verglasung fängt die Direktlast ab; was man spürt, ist langsame Strahlungswärme vom Balkonboden. Ein Deckenventilator im Wohnzimmer genügt.
- Oktober bis Dezember. Herbstnebel wird Ende Oktober zu einem täglichen Morgenphänomen. In einer Wolke aufzuwachen ist genuin neu für etwa den ersten Monat. Im Dezember steht die Sonne wieder auf ihrer Winterbahn, und der Zyklus beginnt von vorn.
Schall
Eine Grand Tower-Wohnung auf dieser Höhe ist leiser als die meisten Vorstadthäuser. Der Hintergrundpegel bei windstillem Wochentagnachmittag mit geschlossenen Fenstern liegt unter dem, was ein Audiogramm als messbar markiert. Das einzige regelmäßige Geräusch bei offenem Fenster ist Wind am Betonbalkon. Kein Verkehr, keine Tram, kein Nachbargespräch auf Höhe, weil es auf Höhe keine Nachbargebäude gibt.
Das Gebäude ist akustisch konservativ gebaut. Betondecken, schwimmende Böden, in drei Jahren kein Nachbarschall. Die Liftschächte sind gekapselt und service-isoliert; ich höre den Lift an meiner Etage vorbeifahren nur, wenn ich bewusst im Eingang stehe und lausche.
Zwei Geräusche, die sich doch tragen und erwähnt gehören: Hubschrauberverkehr (selten, die meisten Anflüge auf den Rhein-Main-Hubschrauberhafen umfliegen das Europaviertel) und das gelegentliche Ausdehnungsknacken an Tagen mit extremen Temperaturwechseln, was genau das ist, was Stahl und Beton tun sollen. Keines davon ist eine Störung. Es ist das Vokabular des Hochhauswohnens.
Die Nachbarn
Die 41. Etage hat insgesamt acht Wohnungen, je eine Ecke plus Mittelwandeinheiten. Drei sind Erstwohnsitze Frankfurter Familien, zwei Corporate-Mietverhältnisse (ein Lufthansa-Kapitän als Pied-à-terre, eine EY-Partnerin), ein Rentnerpaar, das 2020 direkt vom Bauträger kaufte, ein selten im Land befindlicher Berater, und 41.08.
Niemand ist laut. Aktuell sind keine Kinder unter fünf auf der Etage (ein Teenager). Die Hausordnung verbietet Kurzvermietung und setzt das aktiv durch; es gibt keine Airbnb-Einheiten im Grand Tower, und die Eigentümergemeinschaft ist hier streng. Das soziale Klima der Etage ist höflich-professionell: Guten-Morgen am Lift, Tür aufhalten, niemand neugierig.
Die Gebäudekultur insgesamt ist ähnlich. Familien mit kleinen Kindern gruppieren sich logistisch bedingt unter Etage 20 (Schulweg, Spielplatznähe). Das obere Drittel des Turms ist überwiegend Paare, Singles und Pied-à-terre-Eigentümer. Das Sunset Deck in der 43. ist der einzige Ort, an dem man Nachbarn organisch trifft; eine Gemeinschaft ohne Clubcharakter.
Concierge und Zugang
Die Lobby im Erdgeschoss ist ein sechs Meter hoher Steinraum mit 24-Stunden-Concierge. Ankünfte sind privat, der Lift zur 41. Etage direkt, und es gibt einen separaten Servicelift aus der Tiefgarage. Der zugewiesene Stellplatz liegt in der Tiefgarage mit E-Ladesäule am Platz. Der Lift von der Tiefgarage fährt ohne Umstieg in die 41. Etage.
Der Concierge ist Festpersonal, kein rotierender Dienstleisterpool. Den Frühdienst versieht typischerweise Stefan, seit Eröffnung des Hauses da, kennt jeden Eigentümer mit Namen, Gesicht und typischem Liefermuster. In drei Jahren habe ich nie ein Paket verloren, nie einen fehlgeleiteten Gast gehabt, nie zweimal etwas erklären müssen. Das kann ich von keiner anderen Adresse sagen.
Dazu gibt es einen separaten Serviceeingang auf der Ostseite für Handwerker, Umzüge und Großlieferungen. Der Warenlift ist überdimensioniert für die Gebäudeklasse; ein kompletter Esstisch fährt ohne Zerlegung in einer Fahrt ein.
Amenities, die ihr Hausgeld wert sind
Zwei Etagen höher, in der 43., liegt das Sunset Deck, eine private westorientierte Dachterrasse nur für Eigentümer. Im 7. Stock der Grand Garden, ein 1.000 m² angelegter Dachgarten. Im 8. Stock ein kleiner Fitness-Bereich. Der Zugang zum Skyline Plaza im Erdgeschoss ist praktisch ein überdachter Weg.
Mehr zum Gebäude im ehrlichen Leitfaden zum Grand Tower.
Was mit der Wohnung übernommen wird
Die Wohnung wird möbliert angeboten, und das ist nicht verhandelbar — nicht, weil wir Möbel mit Marge verkaufen wollen, sondern weil die Stücke gemeinsam mit dem Ausbau spezifiziert wurden und die Raumproportionen darauf abgestimmt sind. Die Wohnung im Rohbauzustand zu veräußern und die Möbel separat zu verkaufen würde beiden Seiten schaden.
Die Möblierung ist zeitgenössisch-europäisch, überwiegend italienisch (Minotti, Cassina, Flexform, einige Knoll-Klassiker), mit skandinavischen Einschüben (Carl-Hansen-Esszimmerstühle, eine Fritz-Hansen-Lounge). Nichts Auffälliges, nichts Dekorateur-gebranded. Vollständiges Inventar mit Provenienz und Zustand liegt dem Dossier bei.
Was nicht übernommen wird: persönliche Gegenstände, Kunst, Bücher, Teppiche (zwei von vier bleiben, zwei gehen mit uns), Küchengeräte, Textilien. Die Übergabe ist einzugsfertig auf Hotel-Niveau: frische Bettwäsche, frische Handtücher, leere aber gereinigte Küche, geräumte Kleiderschränke. Geräte sind Original Miele und Gaggenau, alle mit herstellerverlängerter Garantie bis 2028.
Umzug auf der 41. Etage
Für den nächsten Eigentümer: Das Lift-Buchungssystem ist unkompliziert. Der Concierge plant den Servicelift für Umzüge in 90-Minuten-Slots; werktags 08:00 bis 18:00 verfügbar, Wochenenden möglich aber nicht bevorzugt. Ein typischer Drei-Zimmer-Umzug sind zwei Slots. Die Tiefgarage hat eine dedizierte Ladezone mit übergroßer Tür zum Servicelift.
Paketzustellung und Express-Lieferung funktionieren wie bei jeder Frankfurter Adresse: Alle Lieferungen laufen über den Concierge-Empfang, dann entweder an die Tür oder zur Abholung bereit. IKEA-Flachpacks und DHL-XL laufen reibungslos; White-Glove-Möbellieferungen sind üblich und werden ohne Umstände gehandhabt.
Kosten, die den nächsten Käufer interessieren
- Hausgeld liegt im üblichen Rahmen für Frankfurter Premium-Wohnen und deckt Concierge, Heizung, Wasser, Bauunterhalt und die Amenity-Etagen. Aktueller Wert im Dossier.
- Das Gebäude ist über die ursprüngliche Bauträgergewährleistung hinaus. Keine offenen Mängelanzeigen.
- Keine Sonderumlagen offen. Rücklagen solide und 2024 planmäßig aufgestockt, nicht reaktiv.
- Grunderwerbsteuer in Hessen beträgt 6 Prozent, fällig zum Notartermin. Notar und Grundbuch rund 2 Prozent zusätzlich. Zur Gesamtrechnung siehe Frankfurter Immobilien-Investition 2026.
- Strom und Internet werden von jedem Eigentümer direkt beauftragt. Eine Standard-300-Mbps-Glasfaserleitung liegt bei 50 € pro Monat und ist über die Verteilung des Hauses vorbereitet. Strom durchschnittlich 110 € pro Monat bei Zwei-Personen-Nutzung.
- Hausratversicherung auf diesem Niveau läuft 280 € bis 400 € pro Jahr je nach Versicherungssumme.
Der ehrliche Fünf-Jahres-Blick
Die Wohnung wurde 2020 übergeben. Sechs Jahre später, was gut gealtert ist und was nicht:
Was gut gealtert ist. Das Eichen-Parkett hat den täglichen Verschleiß gut verkraftet und sieht bei vierteljährlicher Ölpflege neu aus. Der Küchenstein ist unversehrt. Das matte Lackfurnier zeigt keine der Mikro-Kratzer, die typisch bei Hochglanz auftreten. Die Dichtungen der Dreifachverglasung sind intakt, keine Beschlagbildung zwischen den Scheiben. Die Lüftungsanlage erreicht bei der jährlichen Inspektion weiterhin die Nennleistung.
Was akzeptabel gealtert ist. Der Balkon-Beton hat die sehr milde Oberflächenpatina sechs Jahre Wetter, konsistent mit dem Rest des Turms und im Sinne des Architekten. Die Innenraumlackierung des Lifts zeigt einen einzelnen Kratzer von einem Umzugstrolley, vorgesehen zur Nachlackierung im Wartungszyklus 2026.
Was zu beobachten ist. Nichts Dringendes. Das Badezimmer-Silikon im Hauptbad ist erste Generation und wird zwischen Jahr acht und zehn erneuert werden wollen. Die WLAN-Mesh-Abdeckung ins zweite Zimmer wurde durch einen eingekauften Repeater verbessert, der bleibt.
Was ich geändert habe und was ich ändern würde. Ich habe einen Deckenventilator im Wohnzimmer installieren lassen (professionell, bleibt) und die Bauträger-Spec-Armaturen im Bad durch Hansgrohe-Upgrades ersetzt. An der Küche würde ich nichts anfassen; am Boden nichts. Bei weiteren fünf Jahren Nutzung würde ich Verdunklungsvorhänge im Hauptschlafzimmer ergänzen; ich habe es nie getan, weil der Himmel immer Teil des Raumes war.
41 versus die Penthouse-Etagen darüber
Eine faire Frage. Die ehrliche Antwort: Für die meisten Käufer ist die 41. der bessere Kauf.
Die Penthouses auf 44 bis 47 nutzen einen modifizierten Grundriss mit größeren Geschossflächen, exotischeren Layouts und internen Treppen. Sie tragen einen Aufschlag von 30 bis 50 Prozent pro Quadratmeter gegenüber Standardgeschossen. Das Hausgeld ist proportional höher. Das Licht ist ab der 43. in etwa gleich.
Was man tatsächlich bei einem Penthouse gewinnt, sind Grundfläche und Layout-Dramatik. Was man nicht gewinnt: einen dramatisch anderen Blick, eine dramatisch ruhigere Umgebung, materiell besseres Licht. Aus der 41. hat man bereits den vollen Skyline-Blick.
Wo das Penthouse-Argument zieht: Wer mehr als 150 m² will und das ernsthaft nutzt, nimmt ein Penthouse. Wer eine 95- bis 110-m²-Ecke mit dem besten Licht und Blick im Standardtyp des Gebäudes will, nimmt Wohnung 41.08.
Für wen diese Wohnung ist
Das Käuferprofil, das nach einer Besichtigung ernsthaft anfragt, gehört typisch einer von vier Gruppen an:
- Relocierende Führungskräfte aus London, Zürich, Singapur, Dubai oder den USA, deren Arbeitgeber eine Frankfurter Präsenz hat und die einen Erstwohnsitz mit Flughafennähe suchen. Die 11-Minuten-Fahrt zum FRA ist für dieses Käuferprofil ein wöchentlich greifbarer Produktivitätsgewinn.
- Grenzüberschreitende Investoren, die ein Wohnportfolio aufbauen, die 10-jährige Spekulationsfrist verstehen und eine hochwertige Einzelwohnung in der liquidesten EZB-nahen Adresse suchen. Zur Rechnung siehe Frankfurter Immobilien-Investition 2026.
- Taunus-Bar-Käufer, die ein größeres Familienhaus gegen eine höherwertige, kleinere Stadtbasis tauschen, als Erst- oder Pied-à-terre. Diese Käufer kennen das Haus meist bereits über Freunde oder Geschäftsbeziehungen.
- Paare zwischen 40 und 60, die mit zehn- bis fünfzehnjährigem Horizont kaufen, Qualität über Quadratmeter stellen und häufig international reisen.
Für wen die Wohnung nicht ist: Junge Familien mit kleinen Kindern (unter Etage 20 praktischer), Käufer mit Bedarf ab 150 m² (Penthouse-Tier ist die Antwort), und jede Käuferprofil, das Wannen-mit-Aussicht-Theatralik sucht (die Wohnung ist geschmackvoll, nicht theatralisch).
Die ehrlichen Kompromisse
Besser als jede andere Frankfurter Adresse, die ich angesehen habe:
- Höhe, Ecke, Süd, voller Balkon kombiniert. Sonst nicht verfügbar.
- 2020 fertiggestellt, Ausstattung unverändert im Erstzustand.
- 12 Minuten zum Flughafen, 15 Minuten zu Fuß zum Hauptbahnhof.
Was ein Käufer wirklich abwägen sollte:
- Den Balkon nutzt man sechs Wochen im Jahr nicht (tiefer Winter). Das Licht ist die Kompensation.
- Die Wohnung ist möbliert, auf hohem Niveau spezifiziert, wird möbliert angeboten. Ein Verkauf im Rohbauzustand steht nicht zur Debatte.
- Das Gebäude ist ein Landmark. Das hilft der Liquidität. Es bedeutet auch: man ist sichtbar.
Warum wir verkaufen
Kurz: Wechsel der Basis. Länger auf der Off-Market-Verkaufsseite, inklusive Schritt-für-Schritt-Ablauf des Anfrageprozesses.
So fragen Sie an
Ein einziges Formular auf der Startseite. Antwort innerhalb von vierundzwanzig Stunden.
Breiterer Kontext zur Nachbarschaft auf Europaviertel Frankfurt. Zur Investmentrechnung auf Frankfurter Immobilien-Investition 2026. Zum Prozess auf Off-Market-Verkauf Frankfurt.
Externe Quellen: Grand Tower auf Wikipedia, Grand Tower Architekturrekord auf skylineatlas.
Häufig gestellte Fragen
- In welcher Etage liegt die Wohnung 41.08?
- Wohnung 41.08 befindet sich in der 41. Etage, dem höchsten Standardgeschoss des Grand Tower Frankfurt. Darüber verändert sich der Grundriss Richtung Penthouse-Ebene; darunter verlaufen 40 identische Standardgeschosse bis zu den Amenity-Ebenen in den Etagen 7 und 8.
- Wie groß ist die Wohnung?
- Die Wohnung umfasst 94,8 Quadratmeter Innenwohnfläche auf drei Zimmern, mit einem vollen Eckbalkon, der die Süd- und Süd-West-Wand umläuft.
- Wie ist der Balkon ausgerichtet?
- Süd, mit Wendung nach Süd-West. Ein voller Eckbalkon, eingefügt in die Wabenfassade des Turms; tragender Beton an allen Seiten statt Glasbrüstung.
- Warum wird die Wohnung off-market verkauft?
- Wir möchten ein direktes Gespräch mit wenigen qualifizierten Käufern führen, nicht ein Inserat, das von Tausenden Schaulustigen gesehen wird. Der Off-Market-Prozess dauert länger, filtert aber auf den richtigen Käufer und hält den Verkauf diskret.
- Kann ich die Wohnung vor Abgabe des Formulars besichtigen?
- Besichtigungen nur nach Vereinbarung und nach einem kurzen Qualifikationsaustausch nach Abgabe des Startseitenformulars. Es gibt keine offenen Besichtigungen, und wir vermarkten die Wohnung über keinen Makler.
- Was passiert nach Absenden des Formulars?
- Sie erhalten innerhalb von vierundzwanzig Stunden eine Antwort. Passt es, senden wir ein kurzes Dossier mit Grundriss, Maßen und Fotografie. Eine Besichtigung wird direkt mit dem Eigentümer vereinbart, nicht über einen Makler.
- Was befindet sich in der 43. Etage?
- Die 43. Etage beherbergt das private Sunset Deck, eine westorientierte Dachterrasse ausschließlich für Eigentümer. Etage 44 und darüber sind Penthouses mit verändertem Grundriss.
- Wie hoch ist der Grand Tower?
- Grand Tower ragt 180 Meter auf 47 Wohnetagen empor, fertiggestellt 2020. Es ist der höchste reine Eigentums-Wohnturm Deutschlands.
- Wird die Wohnung möbliert verkauft?
- Ja. Die Wohnung wird möbliert angeboten, jedes Stück wurde im selben Spezifikationsniveau wie der Ausbau ausgewählt. Ein vollständiges Inventar liegt dem Dossier bei.
- Wie unterscheidet sich 41.08 von einem Penthouse auf 45 oder 46?
- Die 41. ist die höchste Standardetage, hier ist der 3C2-Eckgrundriss noch vorhanden; ab der 43. wird auf Penthouse-Grundrisse umgestellt. Sie bekommen den besten Süd-Eckgrundriss des Gebäudes ohne die Preisstufe der Penthouses.